Das Fernsehkritiv.tv – Fantreffen

10. September 2011

Gestern war es endlich soweit. Der Fernsehkritiker, auch unter dem Namen Holger bekannt,  gab sein Heimspiel. Endlich ein Fantreffen in Hamburg. Und natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen. Um es vorweg zu nehmen: Es war ein wirklich toller und gelungener Abend. Nicht nur, dass ich den Fernsehkritiker live treffen und mich mit ihm unterhalten konnte, nein, ich habe auch viele gleichgesinnte getroffen und interessante Gespräche geführt. Desweiteren hatte ich natürlich auch mein Kameraequipment mit dabei, sodass ich knapp 2 Stunden Rohmaterial aufnehmen konnte, und das von einem echt guten Platz aus. Passenderweise hat Holger auf dem Fantreffen gleich für die neue Folge aufgezeichnet, gut möglich also, dass ich in der nächsten Folge zu sehen bin. Hören wird man mich auf jeden Fall. Es ist nicht so, als wäre ich mit der Absicht auf das Fantreffen gegangen, um genau das zu erreichen. Aber es ist ein netter Bonus, über den sich vermutlich jeder freuen würde.
Nebenbei gab es auch noch eine Anfrage aus Bremen für ein Musikvideo und einfach eine Menge netter und symathisher Menschen. Auch die Location, die Umdenkbar, trug zum gelingen des Abends bei. Nur die Geränkepreise überraschten uns ein wenig. Aber angesichts äußerst positiven Atmosphäre der ganzen Veranstaltung war das vollkommen okay. Im Laufe des Abends kamen dann auch noch Budi und Simon von GameOne vorbei, die als Gäste eingeladen waren. Sehr sympathische Menschen, die beiden, die trotz des ganzen Troubles auch noch Zeit für ein kleines Pläuschen haben. Der Auftakt in meinem zweiwöchigen Urlaub hätte also besser nicht sein können. In den nächsten Tagen werde ich mich also intensiv an den Schnitt der Aufnahmen vom Fantreffen setzen. In Kürze dürfte es also eine kleine Impression des Abends geben. Ihr dürft gespannt sein. Zur Abrundung gibts jetzt noch ein paar Bilder, die ich unbedingt machen musste. Denn so eine Gelegenheit ergibt sich so schnell nicht wieder, denke ich.

Stay tuned bzw. schalten Sie mal wieder ab!

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Star Wars Die Invasion 2 – Kampf um Bremen

14. August 2009

Sonntagabend habe ich ihn nun also gesehen: Star Wars Die Invasion II – Kampf um Bremen.

Aufgrund des Hypes und den sehr interessanten Teasern sowie dem Trailer war meine Erwartungshaltung an den Film recht hoch. Es mag vielleicht ein wenig merkwürdig klingen, aber selten habe ich einen Film so sehr erwartet wie Invasion 2, Kinofilme inbegriffen. Man hat es bei mir also geschafft, dass ich mich auf Invasion 2 so sehr gefreut habe, dass ich dafür wie bei einem Hollywood-Streifen auch Geld für den Kinogang ausgegeben hätte.
Die Frage, die man sich jetzt vielleicht stellt, ist folgende: Hätte sich der Kinogang oder damit verbundene (rein fiktive) Eintritt gelohnt? Die Antwort war für mich nach 97 Minuten Spielzeit klar: Definitiv Ja! 🙂

Die enorme Vorfreude auf den Flm wurde mit der Begeisterung gekrönt, die während des Films aufkam. Die enorme Geduld, die auch wir Zuschauer aufbringen mussten, wurde belohnt. Der Unterhaltungswert von Invasion 2 bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Da stören auch keine kleinen Logikfehler (die ja schon Invasion 1 sehr sympathisch machten) oder der qualitative Unterschied, was manche Szenen angeht. Überwiegend waren die VFX wirklich äußerst sehenswert und überzeugend. Hier ein großes Lob an alle Beteiligten in Sachen VFX und 3D.
Was die schauspielerische Leistung angeht, muss man Schumi natürlich an erster Stelle nennen, denn er hat seine Rolle mehr als überzeugend gespielt. Ob nun gerade ernst oder sympathisch verpeilt, beides gelingt ihm spielerisch leicht. Aber auch alle anderen Darsteller wussten zu überzeugen. Man fühlte sich gleich wieder Zuhause, bezogen auf Invasion 1. Der „Neuzugang“ Daniel war auch sehr erfrischend, vor allem bei der Arbeit mit seinem „Kollegen“. Wirklich großartig. Einen habe ich aber noch vergessen, den ich hier explizit genauer erwähnen wollte: Tristan Sommer alias „Der Imperator“. Einfach nur göttlich, seine Szenen waren meiner Ansicht nach die amüsantesten. Die Szenen waren die, wo ich doch merklich am lautesten Lachen musste 🙂 Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Darsteller ihre Rollen überzeugend gespielt haben, ob nun Hauptdarsteller, Nebendarsteller oder Gast-Auftritt.
Natürlich ist die Story sehr an nah an bekannte Storylines gehalten. Aber es ist nunmal eine Parodie, und was soll man denn bitte sonst parodieren, als Filme oder Dinge, die man kennt, bzw. die viele Leute kennen, damit möglichst viele Leute darüber lachen. Von diesem Blickwinkel aus finde ich die Story sehr gelungen. Auch wenn einem der grobe Handlungsbogen schon klar war, gab es doch viele kleine Überraschungen, die die Story über 97 Minuten interessant gehalten haben. Es kam nicht einmal ein Anflug von Langeweile auf.

Was macht diesen Film also aus? Der Film lebt von diesem besonderen Charakter, den man schon in Invasion 1 kennengelernt hat. Ein Haufen Amateurfilmer, die auf äußerst sympathische Weise einen Film drehen, der sich selbst und seine Darsteller nicht allzu ernst nimmt. Das macht diesen Film ungeheuer sympathisch und amüsant. Nicht, dass ich Hethfilms keine ernsten Filme zutraue, sie haben ja schon bewiesen, dass sie Genre-übergreifend gute Filme produzieren. Aber diese kleine gewollte „Fehlbarkeit“ des Films zeigt, dass es immer noch ein Amateurfilm ist und dass dieser mit Spaß und Leidenschaft produziert wurde, dass dort eine Menge Herzblut geflossen ist, um mal einen Satz zu prägen 😉

Mein Fazit: Mein persönliches Amateurfilm-Highlight des Jahres 2009. Sicher nicht perfekt, aber einfach unterhaltsam, und das sollte das Ziel eines Films sein. Was bleibt einem da anderes übrig als 10 von 10 Punkten zu geben? Nichts, denn dieser Film hat es einfach verdient.

Vielen Dank an alle Beteiligten, vielen Dank für diesen tollen Film 🙂


Kleines Review: „Knowing“

15. April 2009

Kino und Co

Meine Erwartungen an den Film waren recht hoch, das muss ich im Vorwege zugeben. Und was soll ich sagen, größtenteils wurden meine Erwartungen erfüllt. Die Story ist spannend und relativ unvorhersehbar, die Darsteller haben eine solide Leistungen geboten, und auch der visuelle Part ist durchaus gelungen. Trotzdem hinterlässt der Film einen faden Beigeschmack. Diesen Beigeschmack hat man dem Ende des Films zu verdanken, denn das Ende passt nun irgendwie so gar nicht zum Rest des Films und wirkt sehr aufgesetzt und ein wenig einfallslos. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Mehr verrate ich nicht, schließlich will ich hier nicht spoilern. Das Ende ist und bleibt eben Geschmackssache.

Fazit: Ein solider Film, der einen recht gut unterhält. Das Problem ist leider das Ende und die Auflösung des Mysteriums um die Zahlen, denn schließlich bleibt das Ende das letzte, was man vom Film sieht und das erste, was einem zum Film einfällt. Das Ende enttäuscht, und das zieht die Wertung dann doch ein wenig nach unten. So gibt es von mir 6/10 Punkten.